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Titel: The Faraway Inn
Autor: Sarah Beth Durst
Ausführung: E-Book
Verlag: Loewe Verlag
Erschienen am: 09.04.2026
Ein magischer Zufluchtsort für alle, die einen brauchen
Als ihr Ex ihr das Herz bricht und ihre Sommerpläne ins Wasser fallen, beschließt Calisa, die Ferien im B&B ihrer Großtante zu verbringen. Doch als sie dort ankommt, ist nichts wie erwartet. Das Inn ist in einem miserablen Zustand, die Gäste verhalten sich seltsam und ihre Großtante möchte sie gar nicht dahaben. Entschlossen, zu bleiben und das B&B wieder auf Vordermann zu bringen, macht sich Calisa an die Arbeit. Dabei nähert sie sich nicht nur Jack, dem Sohn des Verwalters, an, sondern kommt auch dem magischen Geheimnis des Orts auf die Spur. (Textquelle: Loewe Verlag)
Meine Meinung
The Faraway Inn hat mich schon nach wenigen Seiten in eine ganz besondere Stimmung gezogen. Es ist eines dieser Bücher, die nicht laut oder hektisch sind, sondern eher leise erzählen und genau dadurch ihren Reiz entfalten.
Im Mittelpunkt steht Calisa, die nach einer enttäuschenden Trennung einfach nur weg möchte. Ihre Sommerpläne sind geplatzt, also entscheidet sie sich spontan, ihre Ferien im Bed & Breakfast ihrer Großtante zu verbringen. Allein diese Ausgangssituation fühlt sich schon sehr nahbar an. Man versteht sofort, warum sie diesen Tapetenwechsel braucht.
Doch als sie dort ankommt, läuft nichts so, wie sie es sich vorgestellt hat. Das Inn ist heruntergekommen, wirkt fast verlassen und auch die Reaktion ihrer Großtante ist alles andere als herzlich. Ich fand diesen Einstieg richtig gelungen, weil man sofort merkt, dass hier mehr dahintersteckt.
Was mir besonders gefallen hat, ist, wie sich Calisa trotzdem nicht entmutigen lässt. Sie bleibt, packt mit an und versucht, das Inn wieder auf Vordermann zu bringen. Diese ruhige Entschlossenheit macht sie zu einer sehr sympathischen Hauptfigur. Sie wirkt nicht übertrieben stark, sondern einfach echt.
Das Inn selbst ist für mich das Herzstück der Geschichte. Mit jeder Seite wird klarer, dass es kein gewöhnlicher Ort ist. Die Gäste verhalten sich ungewöhnlich und es liegt etwas Geheimnisvolles in der Luft, das man als Leser nach und nach gemeinsam mit Calisa entdeckt. Diese Mischung aus Alltag und Magie ist sehr stimmig umgesetzt.
Auch Jack, der Sohn des Verwalters, spielt eine wichtige Rolle. Die Begegnungen zwischen ihm und Calisa sind eher ruhig und entwickeln sich langsam. Die Liebesgeschichte steht nicht im Vordergrund, sondern fügt sich ganz natürlich in die Handlung ein. Gerade das hat mir gut gefallen, weil es nicht überladen wirkt.
Die Magie des Ortes wird nicht kompliziert erklärt, sondern eher gefühlt. Sie ist einfach da und macht das Inn zu etwas Besonderem. Ich mochte diese Art sehr, weil sie Raum für eigene Vorstellungen lässt und die Geschichte dadurch noch atmosphärischer wirkt.
Was man hier nicht erwarten sollte, sind große Action oder dramatische Wendungen. Stattdessen lebt das Buch von seiner Stimmung, den Figuren und dem langsamen Entdecken des Geheimnisses. Für mich hat genau das aber gut funktioniert, weil es perfekt zum cozy Charakter der Geschichte passt.
Der Schreibstil ist angenehm leicht und lässt sich flüssig lesen. Ich bin schnell in die Geschichte eingetaucht und hatte durchgehend dieses ruhige, warme Gefühl beim Lesen. Es ist ein Buch, bei dem man einfach ein bisschen abschalten kann.
Fazit:
Eine ruhige, magische Wohlfühlgeschichte mit viel Herz. The Faraway Inn überzeugt weniger durch große Spannung, sondern durch Atmosphäre, liebenswerte Figuren und ein Setting, in das man sich gerne fallen lässt. Perfekt für alle, die eine sanfte, cozy Geschichte suchen.





















