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Titel: A Stranger in the Snow
Autor: Danara DeVries
Ausführung: E-Book
Erschienen am: 18.10.2026
June Westwood wollte dem Chaos ihres Lebens entkommen – ein paar ruhige Tage in einem verschneiten Chalet in Vermont, fernab von Verpflichtungen und falschen Entscheidungen.
Doch auf dem Weg dorthin läuft ihr ein Mann vors Auto.
Er überlebt. Aber er erinnert sich an nichts – weder an seinen Namen noch an den Grund, warum er im Wald war.
June bringt es nicht übers Herz, ihm die Wahrheit zu sagen. Dass sie ihn angefahren hat. Dass sie einen Fehler gemacht hat.
Sie nennt ihn Jack, nimmt ihn mit ins Chalet … und behauptet, sie hätte den Sheriff bereits verständigt.
Was als Notlüge beginnt, wird zu einer zarten Blase aus Nähe, Wärme und Vertrautheit – bis ein Bild im Fernsehen alles zerstört. (Textquelle: Danara DeVries)
Bei "A Stranger in the Snow" hat mich vor allem die Geschichte rund um den geheimnisvollen Fremden neugierig gemacht. Dazu noch ein verschneites Chalet in Vermont, das klang für mich nach einer schönen Winterromance mit ein bisschen Spannung. Und die habe ich auch bekommen, allerdings gab es ein paar Dinge, die mich beim Lesen gestört haben.
June möchte eigentlich nur ein paar Tage ihre Ruhe haben. Ihr Leben läuft gerade nicht besonders gut und sie hofft, in einem abgelegenen Chalet etwas Abstand von allem zu bekommen. Doch auf dem Weg dorthin fährt sie einen Mann an, der sich anschließend an absolut nichts mehr erinnern kann. Nicht einmal seinen eigenen Namen weiß er noch.
Anstatt die ganze Sache der Polizei zu melden, nimmt June ihn mit ins Chalet und nennt ihn kurzerhand Jack. Dass sie ihn selbst angefahren hat, verschweigt sie ihm. Und damit nicht genug, sie erzählt ihm auch noch, dass sie den Sheriff bereits informiert hätte.
Also ganz ehrlich, da habe ich mich schon gefragt, was June sich dabei eigentlich denkt. Ich konnte ihre Angst vor den Konsequenzen zwar irgendwo verstehen, aber einen völlig fremden Mann mit Gedächtnisverlust einfach mitzunehmen und ihm dann auch noch solche Geschichten aufzutischen, fand ich schon ziemlich fragwürdig. Da hätte ich sie am liebsten mehr als einmal geschüttelt.
Trotzdem mochte ich die Geschichte, vor allem wegen der Atmosphäre. Das verschneite Vermont und das gemütliche Chalet passen einfach wunderbar zusammen. Ich mag solche winterlichen Schauplätze sehr gerne und fand es schön, wie sich zwischen June und Jack langsam eine gewisse Vertrautheit entwickelt. Die beiden verbringen viel Zeit miteinander und kommen sich dabei immer näher.
Allerdings weiß man natürlich die ganze Zeit, dass diese schöne kleine Welt nicht von Dauer sein kann. Schließlich hat Jack irgendwo ein Leben, an das er sich nicht erinnert. Und June trägt mit ihrer Lüge auch nicht gerade dazu bei, dass die Situation einfacher wird.
Als dann durch eine Meldung im Fernsehen herauskommt, wer Jack wirklich ist, verändert sich einiges. Ab diesem Punkt bekommt die Geschichte noch einmal eine ganz andere Richtung. Ich möchte da gar nicht zu viel verraten, denn gerade die Frage nach seiner Vergangenheit macht einen großen Teil des Reizes aus.
Was ich an dem Buch gut fand, war die Mischung aus romantischen und ernsteren Momenten. Es ist eben nicht nur eine süße Liebesgeschichte im Schnee. Beide Figuren haben ihre Probleme und die lassen sich auch nicht einfach dadurch lösen, dass Gefühle ins Spiel kommen.
Der Schreibstil hat mir gefallen und ich bin gut durch die Geschichte gekommen. Zwischendurch gab es allerdings ein paar Längen und manche Entscheidungen konnte ich wirklich nicht nachvollziehen. Besonders June hat es mir da nicht immer leicht gemacht. Trotzdem war ich neugierig genug, um unbedingt wissen zu wollen, wie es mit den beiden weitergeht.
Fazit: Insgesamt hat mir "A Stranger in the Snow" gut gefallen. Die winterliche Atmosphäre, das Geheimnis um Jack und die langsam entstehende Liebesgeschichte haben für schöne Lesestunden gesorgt. Ganz überzeugen konnte mich das Buch allerdings nicht, dafür waren mir einige Entscheidungen zu unlogisch und manche Stellen etwas zu langgezogen. Trotzdem eine unterhaltsame Winterromance, die auch ihre ernsteren Seiten hat.
Von mir gibt es gut gemeinte 4 von 5 Sternen.








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