2. November 2026

Buchvorstellung - Hearts of LUX (2). A Guide to Disaster von Bianca Wege

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Titel: Hearts of LUX (2). A Guide to Disaster
Autor:  Bianca Wege
Ausführung: E-Book
Verlag: Arena Verlag
Erschienen am: 02.11.2026


Inhalt

Regel Nummer 2: Finger weg vom Bruder deiner besten Freundin!

Mia kann ihr Glück kaum fassen: Sie darf als Volontärin eine Skisport-Dokumentation begleiten! Ihr absoluter Traumjob. Dass sie parallel noch ihren Job in Leipzig jonglieren muss, nimmt die chronische Ja-Sagerin in Kauf. Doch in Oberstdorf folgt der Dämpfer: Mia wird ausgerechnet dem Skifahrer Luis als Assistentin zugeteilt. Abgesehen davon, dass er der Bruder ihrer besten Freundin ist, steht eine fast-gemeinsame Nacht zwischen ihnen und Luis macht schnell klar, dass er keine Lust auf Mia hat. Aber Mia will nicht aufgeben. Um ihn für Interviews aus der Reserve zu locken, versucht sie seine Abneigung ganz nach dem Motto „Kill him with kindness“ zu zermürben. Zwischen dem verschneiten Bergpanorama, Whirlpool-Desastern und nächtlichen Trainingseinheiten beginnt das Eis zwischen ihnen zu schmelzen. Bis Mia merkt, dass Luis ein Geheimnis mit sich trägt, das eine Lawine auslösen könnte … (Textquelle: Arena Verlag)

 

Meine Meinung

 Mia und Luis haben es mir wirklich nicht schwer gemacht, ihre Geschichte zu mögen. Schon die Ausgangssituation fand ich ziemlich unterhaltsam, denn was macht man, wenn man ausgerechnet mit dem Mann zusammenarbeiten muss, dem man eigentlich lieber aus dem Weg gehen würde? Und wenn dieser Mann dann auch noch der Bruder der besten Freundin ist, wird die Sache natürlich nicht einfacher.

In "A Guide to Disaster", dem zweiten Band der "Hearts of LUX" Reihe von Bianca Wege, begleiten wir Mia, die endlich die Chance bekommt, bei einer Skisport-Dokumentation mitzuarbeiten. Für sie ist das ein absoluter Traum, auch wenn sie dafür ihren Job in Leipzig und die Arbeit in Oberstdorf irgendwie unter einen Hut bekommen muss. Und weil Mia sowieso zu allem Ja sagt, nimmt sie auch diese zusätzliche Belastung auf sich.

Nur mit einer Sache hat sie nicht gerechnet: Sie soll ausgerechnet Luis als Assistentin begleiten. Zwischen den beiden gab es bereits eine ziemlich unangenehme Vorgeschichte, denn beinahe wäre schon einmal mehr zwischen ihnen passiert. Luis macht jedenfalls kein Geheimnis daraus, dass er auf ihre Gesellschaft gut verzichten könnte.

Ich mochte Mia von Anfang an. Sie ist herzlich, hilfsbereit und möchte am liebsten alles richtig machen. Allerdings gehört sie auch zu den Menschen, die sich selbst viel zu oft vergessen. Bei ihr hatte ich mehr als einmal das Bedürfnis zu sagen: "Mia, du darfst auch einfach mal Nein sagen!" Gerade das macht sie aber auch irgendwie menschlich. Sie hat ihre Schwächen und muss erst lernen, dass sie nicht ständig allen anderen gerecht werden muss.

Luis ist dagegen eine ganz andere Nummer. Er ist eher verschlossen, manchmal ziemlich grummelig und macht es Mia wirklich nicht leicht. Anfangs konnte ich seine abweisende Art nicht immer verstehen. Mit der Zeit wird aber deutlich, dass hinter seinem Verhalten mehr steckt, als man zunächst vermutet.

Besonders gefallen hat mir, wie Mia mit ihm umgeht. Statt sich von seiner schlechten Laune abschrecken zu lassen, bleibt sie freundlich und versucht immer wieder, ihn aus der Reserve zu locken. Das sorgt natürlich für einige lustige Situationen und kleine Wortgefechte. Ich musste beim Lesen öfter schmunzeln, gerade weil die beiden so unterschiedlich sind.

Auch das winterliche Setting hat mir richtig gut gefallen. Oberstdorf mit seinen verschneiten Bergen, die Arbeit rund um die Skisport-Dokumentation und die gemeinsamen Erlebnisse passen wunderbar zur Geschichte. Dabei fand ich es schön, dass man auch etwas von Mias Arbeitsalltag mitbekommt und sich nicht alles ausschließlich um die Liebesgeschichte dreht.

Was ich ebenfalls mochte, war die Mischung aus Humor und ernsteren Momenten. Es bleibt nicht nur bei lustigen Situationen und romantischem Knistern. Luis trägt ein Geheimnis mit sich herum, das für einiges an Spannung sorgt. Dadurch bekommt die Geschichte noch einmal eine andere Seite, ohne dass der lockere Grundton verloren geht.

Der Schreibstil von Bianca Wege ist angenehm und unkompliziert. Ich bin schnell in die Geschichte hineingekommen und konnte sie flüssig lesen. Natürlich ist bei einer solchen Romance manches vorhersehbar, aber das hat mich hier nicht weiter gestört. Viel wichtiger war mir, dass die Chemie zwischen Mia und Luis stimmt, und das war für mich definitiv der Fall.

Übrigens kann man diesen zweiten Band auch unabhängig vom ersten lesen, da Mia und Luis ihre eigene Geschichte bekommen. Trotzdem finde ich es immer schöner, eine Reihe von Anfang an kennenzulernen.

Fazit: "A Guide to Disaster" ist eine unterhaltsame Winterromance mit zwei sympathischen, sehr unterschiedlichen Hauptfiguren. Besonders Mia mit ihrer liebenswerten, manchmal etwas chaotischen Art und Luis mit seiner grummeligen Fassade haben mir gefallen. Dazu kommen viel Humor, schöne romantische Momente und ein winterliches Setting, das einfach gut zur Geschichte passt. Für mich eine gelungene Fortsetzung und ein schöner Abschluss der Dilogie.




1. November 2026

Buchvorstellung - Winter at the Wildest Dreams Bookshop von Gracie Page

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Titel: Winter at the Wildest Dreams Bookshop
Autor:  Gracie Page
Ausführung: E-Book
Verlag: Dragonfly Verlag
Erschienen am: 27.10.2026



Inhalt
Ivys erstes Semester an der Kunsthochschule verlief nicht nach Plan, denn sie hat weder Freunde noch Inspiration. Umso mehr freut sie sich auf ruhige Winterferien und auf ihren Nebenjob im Wildest Dreams Bookshop. Doch plötzlich ist ihre verschlafene Kleinstadt voller Touristen, darunter Trip, der nervtötend fröhlich (und nervtötend gutaussehend) ist und unbedingt möchte, dass Ivy ihm die Sehenswürdigkeiten von Fox Bay zeigt. Als beide dazu verdonnert werden, bei der Rettung der lokalen Schulaufführung zu helfen, kommt Ivy nicht umhin festzustellen, dass die Funken zwischen ihr und Trip sprühen. Könnte dies die unerwartete Inspiration sein, die Ivy braucht, um ihre Kreativität wieder aufleben zu lassen? (Textquelle: Dragonfly Verlag)


Meine Meinung 

Eine kleine Buchhandlung, winterliches Kleinstadtflair und eine Liebesgeschichte, die sich ganz langsam entwickelt. Das klang für mich nach genau der richtigen Lektüre für einen gemütlichen Herbstabend. Und auch wenn mich "Winter at the Wildest Dreams Bookshop" nicht in allen Punkten überzeugen konnte, hatte ich mit der Geschichte eine wirklich schöne Lesezeit.

Für Ivy läuft es gerade nicht besonders gut. Ihr erstes Semester an der Kunsthochschule hat sie sich jedenfalls ganz anders vorgestellt. Sie hat keine richtigen Freunde gefunden und ausgerechnet die Inspiration, die sie für ihre Kunst braucht, fehlt ihr ebenfalls. Da kommen die Winterferien gerade recht. Endlich wieder nach Fox Bay, ein bisschen Ruhe genießen und in der Buchhandlung arbeiten. Eigentlich klingt das nach einem ziemlich guten Plan.

Allerdings hat Ivy nicht damit gerechnet, dass ihre sonst eher verschlafene Heimatstadt plötzlich voller Touristen ist. Und einer davon ist Trip.

Trip ist ständig gut gelaunt, ziemlich hartnäckig und möchte unbedingt, dass Ivy ihm Fox Bay zeigt. Sie selbst ist davon zunächst alles andere als begeistert. Ich musste bei den beiden öfter schmunzeln, denn während Trip mit seiner fröhlichen Art auf sie zugeht, würde Ivy ihn am liebsten einfach wieder loswerden. Dass sie ihn dabei durchaus attraktiv findet, macht die Sache natürlich nicht einfacher.

Richtig interessant wird es, als die beiden auch noch gemeinsam bei der Rettung einer Schulaufführung helfen sollen. Damit bleibt Ivy gar nichts anderes übrig, als mehr Zeit mit Trip zu verbringen. Und nach und nach merkt sie, dass er vielleicht doch nicht ganz so nervig ist, wie sie anfangs dachte.

Ich mochte diese langsame Annäherung zwischen den beiden. Es ist keine Geschichte, in der sich die Hauptfiguren sofort Hals über Kopf verlieben. Vielmehr lernen sie sich erst einmal kennen und die Gefühle entwickeln sich mit der Zeit. Gerade die unterschiedlichen Persönlichkeiten von Ivy und Trip fand ich dabei unterhaltsam.

Ivy war mir auch deshalb sympathisch, weil bei ihr eben nicht alles perfekt läuft. Sie ist mit großen Erwartungen an die Kunsthochschule gegangen und muss nun feststellen, dass das Studentenleben nicht unbedingt so aussieht, wie sie es sich vorgestellt hat. Besonders ihre fehlende Kreativität beschäftigt sie. Ich fand es schön, dass die Geschichte neben der Liebesgeschichte auch diesen Teil ihres Lebens aufgreift.

Am besten gefallen hat mir aber tatsächlich die Atmosphäre. Fox Bay mit seinem Kleinstadtcharme und der Wildest Dreams Bookshop passen einfach wunderbar zu einer winterlichen Geschichte. Ich liebe Bücher, in denen eine Buchhandlung eine Rolle spielt, und allein deshalb hatte die Geschichte bei mir schon einen kleinen Pluspunkt.

Der Schreibstil von Gracie Page ist angenehm locker und die Geschichte lässt sich schön nebenbei lesen. Große Überraschungen sollte man allerdings nicht erwarten. Vieles ist recht vorhersehbar und stellenweise hätte ich mir bei den Figuren und ihren Gefühlen noch etwas mehr Tiefe gewünscht. Gerade weil ich Ivy und Trip gerne mochte, hätte ich an manchen Stellen ruhig noch ein bisschen mehr über sie erfahren wollen.

Trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten. Es ist eine eher ruhige Liebesgeschichte, bei der das winterliche Setting, die Buchhandlung und die langsame Annäherung der beiden im Mittelpunkt stehen.

Fazit: "Winter at the Wildest Dreams Bookshop" ist eine schöne, unkomplizierte Winterromance mit sympathischen Figuren und einer gemütlichen Kleinstadtatmosphäre. Nicht alles war für mich perfekt und ein paar Entwicklungen waren recht vorhersehbar. Trotzdem habe ich Ivy und Trip gerne begleitet und mochte besonders das Zusammenspiel aus Buchladenflair, Winterstimmung und Liebesgeschichte.

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.



29. Oktober 2026

Kneipp Winterzauber im Test: Beeriger Duft und reichhaltige Pfleg für die kalte Jahreszeit

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Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber sobald es draußen kälter wird, verändert sich bei mir auch die Pflegeroutine. Während ich im Sommer gerne zu leichteren Produkten und frischen Düften greife, darf es im Herbst und Winter ruhig etwas reichhaltiger sein. Besonders meine Haut merkt die kalten Temperaturen ziemlich schnell. Trockene Beine, raue Hände und dann noch die Heizungsluft dazu. Da kann ein bisschen zusätzliche Pflege wirklich nicht schaden.

Als Teil der Kneipp VIP Autorenrunde durfte ich diesmal die neue Winterzauber-Serie kennenlernen. Mit dabei waren die Cremedusche, die Körperlotion und die Handcreme. Alle drei Produkte enthalten Extrakt aus nordischen Beeren und pflegende Bio-Sheabutter.

Was ich besonders interessant fand, war die Duftrichtung. Bei Winterprodukten denke ich meistens sofort an Vanille, Zimt oder andere typische Weihnachtsdüfte. Kneipp hat sich hier aber für eine cremig-beerige Duftkombination entschieden. Mal etwas anderes und gerade deshalb war ich neugierig auf die drei Produkte.


Kneipp Cremedusche Winterzauber

Zur Cremedusche Winterzauber bei Kneipp

Fangen wir mit der Cremedusche an. Ich liebe ja Duschgele, die nicht nur gut riechen, sondern sich auch angenehm auf der Haut anfühlen. Gerade im Winter mag ich cremige Texturen besonders gerne.

Die Winterzauber Cremedusche kombiniert Extrakt aus nordischen Beeren mit Bio-Sheabutter. Der Duft geht in eine fruchtige Richtung, hat aber gleichzeitig etwas angenehm Cremiges. Also nicht dieser typische süße Weihnachtsduft, sondern eher eine Mischung aus fruchtiger Frische und winterlicher Gemütlichkeit.

Die cremige Pflegeformel soll die Haut sanft reinigen und gleichzeitig vor dem Austrocknen schützen. Gerade bei häufigem Duschen finde ich das wichtig, denn meine Haut neigt besonders an den Beinen schnell zu Trockenheit.

Was ich an solchen Cremeduschen generell mag, ist dieses angenehme Hautgefühl. Man möchte nach dem Duschen schließlich nicht das Gefühl haben, sich sofort von Kopf bis Fuß eincremen zu müssen.



Kneipp Körperlotion Winterzauber

Zur Körperlotion Winterzauber bei Kneipp

Nach dem Duschen geht es natürlich mit der passenden Körperpflege weiter. Und gerade im Winter bin ich bei Bodylotions etwas anspruchsvoller.

Sie sollen meine Haut ordentlich pflegen, aber bitte nicht ewig brauchen, bis sie eingezogen sind. Ich habe nämlich wenig Lust, nach dem Eincremen noch minutenlang im Badezimmer herumzustehen, bevor ich mich endlich anziehen kann.

Die Winterzauber Körperlotion enthält neben dem Extrakt aus nordischen Beeren einen Pflegekomplex aus Bio-Sheabutter, Bio-Kokosöl und Vitamin E.

Die Kombination ist besonders für trockene Winterhaut gedacht. Laut Kneipp soll die Lotion Spannungsgefühle reduzieren, die Hautbarriere unterstützen und bereits ab der ersten Anwendung für ein weicheres Hautgefühl sorgen.

Ich finde es grundsätzlich schön, wenn eine Körperlotion reichhaltige Pflege bietet, ohne sich dabei unnötig schwer anzufühlen. Gerade an den Schienbeinen und Ellenbogen darf es bei mir im Winter gerne etwas mehr sein.

Auch der passende Duft zur Cremedusche gefällt mir als Idee. So kann man die Pflege nach dem Duschen ergänzen, ohne verschiedene Duftnoten miteinander zu vermischen.

Ein kleiner Tipp: Ich creme mich am liebsten direkt nach dem Duschen ein, wenn die Haut noch leicht feucht ist. Dann lässt sich die Lotion besonders gut verteilen und die Haut fühlt sich anschließend schön geschmeidig an.


Kneipp Handcreme Winterzauber

Zur Handcreme Winterzauber bei Kneipp

Handcreme ist bei mir sowieso ein Thema für sich. Ich habe eigentlich immer irgendwo eine Tube liegen. Eine im Badezimmer, eine am Schreibtisch und meistens auch noch eine in der Handtasche.

Besonders in der kalten Jahreszeit werden meine Hände schnell trocken. Draußen die Kälte, drinnen die Heizungsluft und dazu das häufige Händewaschen. Da merkt man ziemlich schnell, wenn die Pflege zu kurz kommt.

Die Winterzauber Handcreme wurde speziell für trockene und raue Winterhände entwickelt. Sie enthält ebenfalls die cremig-beerige Duftkomposition der Serie und soll die Hautbarriere stärken und schützen.

Was mir bei Handcremes besonders wichtig ist, ist das Hautgefühl nach dem Eincremen. Ich mag es überhaupt nicht, wenn die Hände anschließend klebrig sind oder man überall fettige Fingerabdrücke hinterlässt.

Deshalb bevorzuge ich Cremes, die sich gut verteilen lassen und möglichst schnell einziehen. Gerade tagsüber muss es bei mir unkompliziert sein.

Die Winterzauber Handcreme ist mit ihrer reichhaltigen Pflegeformel jedenfalls genau auf die Bedürfnisse trockener Winterhände ausgerichtet.


Warum meine Haut im Winter mehr Pflege braucht

Vielleicht kennt ihr das auch: Im Sommer ist die Haut völlig unkompliziert und sobald es draußen kalt wird, fängt sie plötzlich an zu spannen oder wird an manchen Stellen rau.

Das liegt unter anderem daran, dass kalte Außenluft und trockene Heizungsluft der Haut zusetzen können. Außerdem produziert die Haut bei niedrigen Temperaturen weniger Fett, wodurch ihre natürliche Schutzbarriere schneller aus dem Gleichgewicht geraten kann.

Deshalb achte ich im Winter auf ein paar Kleinigkeiten. Ich dusche möglichst nicht zu heiß, verwende gerne cremige Duschprodukte und versuche, das Eincremen nicht ständig aufzuschieben. Gerade bei den Händen macht regelmäßige Pflege bei mir einen großen Unterschied.

Und natürlich darf die Pflege auch gut duften. Schließlich benutzt man solche Produkte viel lieber, wenn einem der Duft gefällt.


Mein Fazit zur Kneipp Winterzauber-Serie

Was mir an der Winterzauber-Serie besonders gefällt, ist das Konzept aus drei aufeinander abgestimmten Pflegeprodukten. Mit der Cremedusche, der Körperlotion und der Handcreme hat man direkt eine kleine Pflegeserie für die kalte Jahreszeit.

Auch die Kombination aus nordischen Beeren und Bio-Sheabutter finde ich interessant. Es muss im Winter schließlich nicht immer Vanille oder Zimt sein. Die cremig-beerige Duftrichtung bringt etwas Abwechslung zu den klassischen Winterdüften.

Besonders sinnvoll finde ich die Körperlotion und die Handcreme, denn genau dort braucht meine Haut in der kalten Jahreszeit oft zusätzliche Pflege.

Natürlich habe ich auch weiterhin meine bewährten Lieblingsprodukte im Badezimmer stehen. Aber ich probiere solche saisonalen Neuheiten immer wieder gerne aus, gerade wenn sie zur aktuellen Jahreszeit passen.

Und mal ehrlich, nach einem kalten, windigen Spaziergang gibt es doch kaum etwas Schöneres, als sich zu Hause aufzuwärmen, gemütlich zu duschen und anschließend in bequeme Kleidung zu schlüpfen.

Die Winterzauber-Serie passt für mich genau in diese Jahreszeit.





20. Oktober 2026

Buchvorstellung - Stranger in the Snow von Danara DeVries

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Titel: A Stranger in the Snow
Autor:  Danara DeVries
Ausführung: E-Book
Erschienen am: 18.10.2026





Inhalt
June Westwood wollte dem Chaos ihres Lebens entkommen – ein paar ruhige Tage in einem verschneiten Chalet in Vermont, fernab von Verpflichtungen und falschen Entscheidungen.

Doch auf dem Weg dorthin läuft ihr ein Mann vors Auto.
Er überlebt. Aber er erinnert sich an nichts – weder an seinen Namen noch an den Grund, warum er im Wald war.
June bringt es nicht übers Herz, ihm die Wahrheit zu sagen. Dass sie ihn angefahren hat. Dass sie einen Fehler gemacht hat.
Sie nennt ihn Jack, nimmt ihn mit ins Chalet … und behauptet, sie hätte den Sheriff bereits verständigt.

Was als Notlüge beginnt, wird zu einer zarten Blase aus Nähe, Wärme und Vertrautheit – bis ein Bild im Fernsehen alles zerstört. (Textquelle: Danara DeVries)



Meine Meinung

Bei "A Stranger in the Snow" hat mich vor allem die Geschichte rund um den geheimnisvollen Fremden neugierig gemacht. Dazu noch ein verschneites Chalet in Vermont, das klang für mich nach einer schönen Winterromance mit ein bisschen Spannung. Und die habe ich auch bekommen, allerdings gab es ein paar Dinge, die mich beim Lesen gestört haben.

June möchte eigentlich nur ein paar Tage ihre Ruhe haben. Ihr Leben läuft gerade nicht besonders gut und sie hofft, in einem abgelegenen Chalet etwas Abstand von allem zu bekommen. Doch auf dem Weg dorthin fährt sie einen Mann an, der sich anschließend an absolut nichts mehr erinnern kann. Nicht einmal seinen eigenen Namen weiß er noch.

Anstatt die ganze Sache der Polizei zu melden, nimmt June ihn mit ins Chalet und nennt ihn kurzerhand Jack. Dass sie ihn selbst angefahren hat, verschweigt sie ihm. Und damit nicht genug, sie erzählt ihm auch noch, dass sie den Sheriff bereits informiert hätte.

Also ganz ehrlich, da habe ich mich schon gefragt, was June sich dabei eigentlich denkt. Ich konnte ihre Angst vor den Konsequenzen zwar irgendwo verstehen, aber einen völlig fremden Mann mit Gedächtnisverlust einfach mitzunehmen und ihm dann auch noch solche Geschichten aufzutischen, fand ich schon ziemlich fragwürdig. Da hätte ich sie am liebsten mehr als einmal geschüttelt.

Trotzdem mochte ich die Geschichte, vor allem wegen der Atmosphäre. Das verschneite Vermont und das gemütliche Chalet passen einfach wunderbar zusammen. Ich mag solche winterlichen Schauplätze sehr gerne und fand es schön, wie sich zwischen June und Jack langsam eine gewisse Vertrautheit entwickelt. Die beiden verbringen viel Zeit miteinander und kommen sich dabei immer näher.

Allerdings weiß man natürlich die ganze Zeit, dass diese schöne kleine Welt nicht von Dauer sein kann. Schließlich hat Jack irgendwo ein Leben, an das er sich nicht erinnert. Und June trägt mit ihrer Lüge auch nicht gerade dazu bei, dass die Situation einfacher wird.

Als dann durch eine Meldung im Fernsehen herauskommt, wer Jack wirklich ist, verändert sich einiges. Ab diesem Punkt bekommt die Geschichte noch einmal eine ganz andere Richtung. Ich möchte da gar nicht zu viel verraten, denn gerade die Frage nach seiner Vergangenheit macht einen großen Teil des Reizes aus.

Was ich an dem Buch gut fand, war die Mischung aus romantischen und ernsteren Momenten. Es ist eben nicht nur eine süße Liebesgeschichte im Schnee. Beide Figuren haben ihre Probleme und die lassen sich auch nicht einfach dadurch lösen, dass Gefühle ins Spiel kommen.

Der Schreibstil hat mir gefallen und ich bin gut durch die Geschichte gekommen. Zwischendurch gab es allerdings ein paar Längen und manche Entscheidungen konnte ich wirklich nicht nachvollziehen. Besonders June hat es mir da nicht immer leicht gemacht. Trotzdem war ich neugierig genug, um unbedingt wissen zu wollen, wie es mit den beiden weitergeht.

Fazit: Insgesamt hat mir "A Stranger in the Snow" gut gefallen. Die winterliche Atmosphäre, das Geheimnis um Jack und die langsam entstehende Liebesgeschichte haben für schöne Lesestunden gesorgt. Ganz überzeugen konnte mich das Buch allerdings nicht, dafür waren mir einige Entscheidungen zu unlogisch und manche Stellen etwas zu langgezogen. Trotzdem eine unterhaltsame Winterromance, die auch ihre ernsteren Seiten hat.

Von mir gibt es gut gemeinte 4 von 5 Sternen.





19. Oktober 2026

Degusta Box - Oktober 2026 - unboxing

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Der Oktober ist da und damit auch die Zeit, in der man es sich zu Hause wieder so richtig gemütlich macht. Draußen wird es langsam kühler, die Tage werden kürzer und da darf die eine oder andere Leckerei natürlich nicht fehlen. Passend dazu steht die neue Degusta Box unter dem Motto "Genussmomente" und bringt wieder eine schöne Mischung aus süßen Naschereien, herzhaften Produkten und ein paar interessanten Neuheiten mit.

Ich habe mich natürlich wieder durch die Box probiert und verrate euch, welche Produkte diesmal enthalten waren und was ich davon halte.


Produkt des Monats: Hachez Glücksmomente, UVP 5,29 €

Das Produkt des Monats kommt diesmal von Hachez und der Name "Glücksmomente" passt eigentlich ganz gut. In der Packung stecken zehn einzeln verpackte Pralinen mit den Füllungen Karamell, Nusstrüffel oder Nougat, umhüllt von Vollmilchschokolade. Gerade die Kombination aus Schokolade und Nougat klingt für mich richtig lecker. Ich finde auch die einzeln verpackten Pralinen praktisch, denn so kann man sich zwischendurch einfach mal eine kleine süße Auszeit gönnen oder sie mit der Familie teilen.


Anthon Berg Signature Collection, UVP 6,99 €

Die Signature Collection von Anthon Berg enthält kleine Schokoladenfläschchen aus Zartbitterschokolade mit 50 % Kakaoanteil, gefüllt mit bekannten Spirituosen wie Cointreau, Rémy Martin oder Licor 43. Optisch finde ich die kleinen Fläschchen wirklich hübsch und auch als Geschenk machen sie einiges her. Da ich allerdings keinen Alkohol trinke, habe ich die Schokolade innerhalb der Familie weitergegeben. Für Liebhaber von Pralinen mit alkoholischer Füllung sicherlich eine interessante Nascherei.


Yogi Tea Spicy Strawberry, UVP 3,29 €

Eine Teemischung mit Erdbeere, Hibiskus und Chili? Das klingt erst einmal nach einer ziemlich ungewöhnlichen Kombination. Der Tee verbindet die natürliche Süße der Erdbeere mit der fruchtigen Note von Hibiskus und einer leichten Schärfe durch Chili. Ich finde es immer interessant, wenn es mal etwas andere Teesorten gibt, und gerade für die gemütlichen Herbstabende passt so eine Mischung richtig gut. 


granini Selection Erdbeere, UVP 2,69 €

Erdbeeren gehen für mich eigentlich immer und deshalb finde ich auch diesen Fruchtsaft von granini interessant. Die Selection Erdbeere verspricht einen intensiven, fruchtigen Geschmack und kann entweder pur, als Schorle oder für verschiedene Mixgetränke verwendet werden. Ich mag solche fruchtigen Getränke besonders gerne gut gekühlt. Auch wenn der Sommer inzwischen vorbei ist, kann man sich damit noch ein kleines bisschen Sommer ins Glas holen.


Rotkäppchen Secconade Blutorange, UVP 1,99 €

Bei der Rotkäppchen Secconade trifft fruchtig-herbe Blutorangenlimonade auf prickelnden Secco. Die Kombination klingt durchaus interessant und passt sicherlich gut zu einem gemütlichen Abend mit Freunden. Da ich selbst keinen Alkohol trinke, habe ich die Flasche allerdings weitergegeben. Für alle, die fruchtige Getränke mit Secco mögen, ist das bestimmt eine schöne Abwechslung.



Deli Reform Omega-3 Daily, UVP 1,49 €

Mit Omega-3 Daily hat Deli Reform ein Produkt entwickelt, das sich unkompliziert in die tägliche Ernährung integrieren lässt. Es liefert Omega-3-Fettsäuren und ist damit mal etwas anderes als die üblichen Produkte, die man in einer Degusta Box erwartet. Ich finde es grundsätzlich interessant, auch solche Lebensmittel kennenzulernen, auf die man beim normalen Einkauf vielleicht gar nicht aufmerksam geworden wäre. Ob es dauerhaft bei uns in der Küche landet, wird sich allerdings erst noch zeigen.


KOREAN STREET, UVP 1,99 € bis 4,29 € (eine Sorte pro Box)

Von KOREAN STREET gibt es verschiedene koreanisch inspirierte Fertiggerichte, wobei jeweils eine Variante in der Box enthalten ist. Zur Auswahl stehen Chicken Ramen Bolognese, Chicken Flavour oder Hongdae Topokki mit einer würzigen Gochujang-Sauce. Ich finde es spannend, auch mal Gerichte aus anderen Ländern auszuprobieren, gerade wenn die Zubereitung unkompliziert ist. Bei sehr scharfen Speisen bin ich allerdings etwas vorsichtig, deshalb wäre für mich besonders interessant, wie intensiv die Würzung ausfällt.


hitschies Saure Spinnenbeine Mystery Edition, UVP 1,39 €

Passend zu Halloween gibt es von hitschies die Sauren Spinnenbeine in einer Mystery Edition. Die tiefschwarzen Fruchtgummis sehen schon etwas ungewöhnlich aus und überraschen mit einem fruchtig-sauren Geschmack. Ich mag saure Süßigkeiten zwischendurch ganz gerne und finde die Idee mit dem geheimnisvollen Geschmack wirklich witzig. Gerade für Halloween sind die Spinnenbeine natürlich ein passender kleiner Snack.


Grevensteiner Original, UVP 0,90 €

Das Grevensteiner Original ist ein naturtrübes Landbier, das mit einem milden und vollmundigen Geschmack überzeugen soll. Da ich grundsätzlich kein Bier trinke, habe ich auch dieses Produkt innerhalb der Familie weitergegeben. Für Bierliebhaber ist es sicherlich eine schöne Ergänzung zu einem gemütlichen Abend. Bei uns findet sich zum Glück immer jemand, der solche Getränke gerne übernimmt.


Ostmann Pumpkin Spice Latte, UVP 1,89 €

Pumpkin Spice gehört für viele inzwischen einfach zum Herbst dazu und auch von Ostmann gibt es jetzt eine passende Gewürzmischung. Enthalten sind unter anderem Zimt, Ingwer, Nelken und Kurkuma, die zusammen mit Kürbis für den typischen herbstlichen Geschmack sorgen. Ich finde solche Gewürzmischungen praktisch, weil man damit nicht nur Getränke, sondern auch Desserts oder andere süße Leckereien verfeinern kann. Gerade jetzt im Oktober passt das Produkt natürlich perfekt in die Box.


Heinz Spicy Chicken Sauce, UVP 2,29 €

Die neue Spicy Chicken Sauce von Heinz kombiniert Tomaten, Paprika und Zwiebeln mit einer leichten Chilinote. Sie ist cremig, süßlich-würzig und eignet sich besonders gut zu Chicken Nuggets, gegrilltem Hähnchen oder auch Pommes. Solche Saucen finde ich immer praktisch, weil man damit schnell etwas Abwechslung auf den Teller bekommt. Solange die Schärfe nicht zu intensiv ist, könnte die Sauce durchaus etwas für mich sein.


edubily Proteinriegel, UVP 2,95 €

Von edubily ist eine von zwei Riegelvarianten in der Box enthalten: der Collagen Bar Dark Chocolate Almond oder der Chunky Protein Bar Chocolate Brownie. Beide enthalten 30 % Protein und richten sich an alle, die zwischendurch gerne zu einem proteinreichen Snack greifen. Besonders die Variante Chocolate Brownie klingt für mich interessant, denn Schokolade geht bei mir eigentlich immer. Ich finde solche Riegel gerade für unterwegs praktisch, wobei für mich natürlich auch der Geschmack stimmen muss.


Mein Fazit zur Degusta Box Oktober

Die Oktober Box passt mit ihrem Motto "Genussmomente" wirklich gut in die Herbstzeit. Besonders schön finde ich, dass diesmal nicht nur klassische Snacks enthalten sind, sondern auch ein paar ungewöhnlichere Produkte wie der Spicy Strawberry Tee oder die Pumpkin Spice Latte Gewürzmischung.

Mein erster Favorit sind ganz klar die Hachez Glücksmomente als Produkt des Monats, denn mit Schokolade und Nougat kann man bei mir eigentlich wenig falsch machen. Aber auch die hitschies Sauren Spinnenbeine und die neue Heinz Sauce finde ich interessant.

Insgesamt wieder eine abwechslungsreiche Box, bei der für unterschiedliche Geschmäcker etwas dabei ist. Und gerade jetzt, wo die gemütliche Jahreszeit beginnt, darf es ruhig auch mal etwas mehr Schokolade sein.



18. Oktober 2026

Buchvorstellung - Fake Dating The Boss von Lili Valente

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Titel: Fake Dating The Boss
Autor:  Lili Valente
Ausführung: E-Book
Verlag: Aufbau Verlage GmbH & Co. KG
Erschienen am: 06.10.2026




Inhalt

Sebastian „Bash“ Prince hat ein ungewöhnliches Geschäftsmodell: Er rächt gebrochene Herzen, indem er selbst den perfekten neuen Mann an der Seite seiner Kundinnen spielt. Charmant, attraktiv und absolut überzeugend sorgt er dafür, dass jeder Ex-Freund bereut, was er verloren hat. Gefühle haben dabei keinen Platz. Regeln sind Regeln.

Bis Penny Pickett plötzlich vor ihm steht.

Seit Jahren organisiert sie im Hintergrund sein Business mit unzähligen Nachrichten, Telefonaten und cleveren Plänen. Persönlich begegnet sind sie sich nie. Doch nun braucht ausgerechnet Penny seine Hilfe: Ihre Mutter will den Mann heiraten, der Penny einst das Herz gebrochen hat.

Bash übernimmt den Auftrag. Doch zwischen Fake-Dates, unzähligen Wortgefechten und gefährlich echter Anziehung geraten seine Regeln ins Wanken. Dieses Mal spielt Bash nicht nur den perfekten Freund - er läuft Gefahr, einer zu werden ... (Textquelle: Aufbau Verlage GmbH & Co. KG)


Meine Meinung

Allein die Idee, dass jemand sein Geld damit verdient, den Ex-Freunden seiner Kundinnen eins auszuwischen, fand ich schon ziemlich witzig. Deshalb war ich auch neugierig auf "Fake Dating The Boss" von Lili Valente. Und ich muss sagen, ich habe mich mit der Geschichte wirklich gut unterhalten.

Sebastian Prince, den alle nur Bash nennen, hat ein ziemlich ungewöhnliches Geschäftsmodell. Er spielt für Frauen, die von ihren Ex-Freunden enttäuscht wurden, den perfekten neuen Partner. Natürlich nur zum Schein, aber so überzeugend, dass der jeweilige Ex möglichst bereut, was er verloren hat. Dabei gibt es für Bash eine ganz wichtige Regel: Gefühle bleiben außen vor.

Bisher hat das auch wunderbar funktioniert. Doch dann braucht ausgerechnet Penny seine Hilfe.

Penny arbeitet schon seit Jahren für ihn und hält im Hintergrund sein ganzes Geschäft am Laufen. Die beiden kennen sich durch unzählige Nachrichten und Telefonate ziemlich gut, haben sich aber tatsächlich noch nie persönlich getroffen. Und jetzt steckt Penny in einer Situation, die man sich wirklich nicht ausdenken möchte. Ihre Mutter will ausgerechnet den Mann heiraten, der Penny damals das Herz gebrochen hat. Dass sie dabei nicht einfach nur freundlich lächeln möchte, kann ich mehr als verstehen.

Also soll Bash diesmal für Penny den perfekten Freund spielen. Eigentlich genau das, was er beruflich ständig macht. Nur dass es bei ihr plötzlich gar nicht mehr so einfach ist, seine eigenen Regeln einzuhalten.

Ich mochte die beiden Hauptfiguren wirklich gerne. Besonders die Tatsache, dass sie sich schon so lange kennen, ohne sich jemals persönlich begegnet zu sein, fand ich interessant. Sie sind längst aufeinander eingespielt und wissen ziemlich viel voneinander. Umso lustiger ist es dann, wenn sie plötzlich tatsächlich voreinanderstehen und feststellen, dass da vielleicht doch mehr zwischen ihnen ist als nur eine gute Zusammenarbeit.

Vor allem die Wortgefechte zwischen Bash und Penny haben mir Spaß gemacht. Die beiden schenken sich nichts und gerade dieser lockere Umgang miteinander sorgt immer wieder für witzige Situationen. Gleichzeitig merkt man aber auch, wie wichtig sie einander längst geworden sind.

Was ich außerdem schön fand, war, dass die Geschichte überwiegend aus Bashs Sicht erzählt wird. Bei Liebesromanen ist das für mich mal eine nette Abwechslung. So bekommt man seine Gedanken und sein Gefühlschaos direkt mit. Gerade bei einem Mann, der beruflich den perfekten Freund spielt, privat aber plötzlich selbst nicht mehr weiß, wohin mit seinen Gefühlen, fand ich das ziemlich unterhaltsam.

Natürlich kann man sich bei einer Fake-Dating-Geschichte schon denken, in welche Richtung sich alles entwickelt. Auch die typischen Missverständnisse und das Hin und Her bleiben nicht aus. Aber ganz ehrlich, bei einer romantischen Komödie stört mich das nicht besonders, solange die Figuren sympathisch sind und die Geschichte Spaß macht.

Der Schreibstil von Lili Valente ist locker, humorvoll und angenehm zu lesen. Ich bin schnell durch die Seiten gekommen und musste bei einigen Dialogen wirklich schmunzeln. Auch die Nebenfiguren bringen noch einmal etwas Abwechslung in die Handlung.

Fazit: "Fake Dating The Boss" ist eine unterhaltsame Liebesgeschichte mit einer witzigen Grundidee, zwei sympathischen Hauptfiguren und jeder Menge Schlagabtausch. Man sollte keine großen Überraschungen erwarten, aber dafür bekommt man eine schöne Mischung aus Humor, Romantik und ein bisschen Gefühlschaos. Mir hat das Buch Spaß gemacht und ich würde auf jeden Fall auch weitere Geschichten aus der Reihe lesen.


 

13. Oktober 2026

Buchvorstellung - A Pact of Polar Opposites von Mareike Allnoch

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Titel: A Pact of Polar Opposites
Autor:  Mareike Allnoch
Ausführung: E-Book
Verlag: Moon Notes
Erschienen am: 09.10.2026




Inhalt

Liebe unter Polarlichtern

Biologie-Studentin Freya kann ihr Glück kaum fassen: Sie darf an einer Expedition in die Arktis teilnehmen! Polarlichter, Zeit für ihre Forschung - und keine Männer. Zumindest stellt Freya sich das so vor, doch dann trifft sie im Trainingscamp auf den Naturfotografen Kjell. Mit seiner gut gelaunten Art und der Kamera im Anschlag, geht er Freya gehörig auf die Nerven. Als die beiden dann auch noch nebeneinanderliegende Kabinen auf dem Forschungsschiff bekommen, ist das Chaos perfekt. Da hilft nur ein Pakt, um die langen Polarnächte - und einander - zu überleben:
1) Keine Gesangseinlagen vor 7 Uhr
2) Niemand benutzt das Shampoo des anderen
3) Hinterlasse das Bad wie ein Mensch, nicht wie ein Hund
4) Wir verlieben uns auf gar keinen Fall (Textquelle: Moon Notes Verlag)


Meine Meinung

Eine Liebesgeschichte, die während einer Expedition in die Arktis spielt? Das fand ich schon mal ziemlich interessant, denn so ein Setting hat man bei Liebesromanen nun wirklich nicht alle Tage. Und ich muss sagen, "A Pact of Polar Opposites" hat mir richtig schöne Lesestunden beschert.

Freya studiert Biologie und darf an einer Forschungsexpedition in die Arktis teilnehmen. Für sie ist das eine tolle Gelegenheit, sich endlich intensiv mit ihrer Forschung zu beschäftigen. Auf Männer hat sie dabei allerdings überhaupt keine Lust. Sie möchte einfach ihre Ruhe haben und sich auf das konzentrieren, weshalb sie überhaupt dort ist.

Tja, und dann kommt Kjell.

Der Naturfotograf ist ständig gut gelaunt, hat seine Kamera immer griffbereit und geht Freya damit ziemlich schnell auf die Nerven. Dass die beiden später auf dem Forschungsschiff auch noch Kabinen direkt nebeneinander bekommen, macht die Sache natürlich nicht besser. Also muss eine Lösung her und die beiden stellen kurzerhand ein paar Regeln auf. Besonders die letzte hat mich direkt schmunzeln lassen: Sie werden sich auf gar keinen Fall ineinander verlieben. Na, wenn das mal gut geht.

Ich mochte Freya und Kjell wirklich gerne, gerade weil sie so unterschiedlich sind. Freya ist eher die Grummelige von beiden, während Kjell mit seiner fröhlichen Art gefühlt immer gute Laune verbreitet. Da sind kleine Reibereien natürlich vorprogrammiert. Ihre Gespräche und die gegenseitigen Sticheleien fand ich oft ziemlich amüsant. Gleichzeitig merkt man mit der Zeit, dass hinter den beiden mehr steckt als nur diese unterschiedlichen Charaktereigenschaften.

Was mir besonders gefallen hat, war die Entwicklung zwischen ihnen. Die Gefühle entstehen nicht von heute auf morgen und es geht auch nicht ausschließlich um die Liebesgeschichte. Beide haben ihre eigenen Themen, mit denen sie sich beschäftigen, und gerade das macht sie für mich sympathisch. Ich fand es schön, wie sich aus dem anfänglichen Genervtsein langsam etwas anderes entwickelt.

Ein großes Plus war für mich aber tatsächlich die Arktis. Ich fand es spannend, etwas über Freyas Forschungsarbeit und den Alltag auf dem Schiff zu erfahren. Dadurch hatte die Geschichte für mich noch einmal einen ganz anderen Reiz. Und dann natürlich diese Vorstellung von den eisigen Landschaften und den Polarlichtern. Da bekommt man beim Lesen fast selbst Lust, so eine Reise einmal zu erleben. Wobei ich auf die eisigen Temperaturen wahrscheinlich gut verzichten könnte.

Der Schreibstil von Mareike Allnoch liest sich angenehm locker. Ich bin schnell in die Geschichte hineingekommen und mochte besonders, dass es immer wieder etwas zu lachen gibt, ohne dass die gefühlvollen Momente zu kurz kommen.

Natürlich weiß man bei so einer Geschichte ungefähr, wohin die Reise zwischen Freya und Kjell gehen wird. Aber ganz ehrlich, das erwarte ich bei einer solchen Romance auch gar nicht anders. Mir kommt es viel mehr darauf an, ob ich die beiden gerne begleite und ob die Geschichte Spaß macht. Und das hat sie auf jeden Fall.

Fazit: Mir hat "A Pact of Polar Opposites" wirklich gut gefallen. Freya und Kjell sind ein sympathisches, ziemlich gegensätzliches Paar und gerade ihre kleinen Wortgefechte haben mir viel Spaß gemacht. Dazu kommt mit der Arktis ein Schauplatz, der einfach mal etwas anderes ist. Eine humorvolle, romantische Geschichte, die sich wunderbar weglesen lässt und bei der ich zwischendurch immer wieder schmunzeln musste.




28. September 2026

Buchvorstellung - Wycherleys - Die Novizin von Annaliese Avery

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Titel:  Wycherleys - Die Novizin
Autor:  Annaliese Avery
Ausführung: E-Book
Verlag: one Verlag
Erschienen am: 27.04.2026



Inhalt
Aurelia Wycherley hat es trotz ihrer verfluchten Magie geschafft, eine magische Verbindung einzugehen: ausgerechnet mit ihrem ehemaligen Feind Jules Nightly, dessen Familie für ihren Fluch verantwortlich ist. Doch Jules ist gar nicht so schlimm, wie Aurelia dachte - im Gegenteil.
Gemeinsam machen sie sich auf den Weg zum Hexen-College, um fortgeschrittene Magie zu lernen und ihre geheime Mission voranzutreiben, die Alte Magie zurückzubringen. Als jedoch jemand am College böse Magie wirkt, finden die beiden heraus, dass der Zirkel ungebundener Hexen geflohen ist und auf Rache sinnt. Sie sind hinter Aurelia und ihrer Magie her - inklusive Fluch ... (Textquelle: one Verlag)


Meine Meinung

 Nachdem mir der erste Band bereits gut gefallen hat, war ich natürlich neugierig, wie es mit Aurelia und Jules weitergeht. Und tatsächlich hat mir "Wycherleys - Die Novizin" sogar noch etwas besser gefallen als der Auftakt. Die Geschichte wird größer, die Hexenwelt bekommt mehr Tiefe und auch zwischen Aurelia und Jules hat sich einiges verändert.

Ich würde auf jeden Fall empfehlen, "Die Debütantin" vorher zu lesen. Die Handlung knüpft an die Ereignisse des ersten Bandes an und auch bei den Figuren und ihren Beziehungen zueinander wird nicht noch einmal von vorne angefangen.

Aurelia hat es trotz ihres Familienfluchs geschafft, eine magische Verbindung einzugehen, und zwar ausgerechnet mit Jules Nightly. Allein diese Konstellation mochte ich bereits im ersten Teil sehr gerne, schließlich verbindet die Familien der beiden alles andere als eine harmonische Vergangenheit. Inzwischen sind Aurelia und Jules jedoch längst keine Feinde mehr.

Gemeinsam geht es für sie nun ans Hexen-College, wo Aurelia fortgeschrittene Magie lernen soll. Gleichzeitig verfolgen die beiden weiterhin ihre geheime Mission, die Alte Magie zurückzubringen. Doch natürlich läuft auch diesmal nichts so einfach wie erhofft. Am College wird böse Magie eingesetzt und dann stellt sich auch noch heraus, dass der Zirkel der ungebundenen Hexen geflohen ist und es auf Aurelia und ihre Magie abgesehen hat.

Gerade das Hexen-College hat mir als neues Setting richtig gut gefallen. Man bekommt noch einmal mehr von dieser magischen Welt mit und erfährt auch mehr über die unterschiedlichen Zirkel. Dadurch hatte ich das Gefühl, dass die Welt im zweiten Band noch einmal deutlich größer wird. Auch die Magie selbst fand ich wieder spannend, besonders die Runen und alles rund um die Alte Magie.

Aurelia mochte ich erneut sehr gerne. Sie entwickelt sich weiter und muss sich zunehmend mit ihren eigenen Fähigkeiten auseinandersetzen. Besonders schön fand ich aber die Entwicklung zwischen ihr und Jules. Die beiden funktionieren für mich als Paar einfach richtig gut. Ihre gemeinsame Vergangenheit und die Konflikte ihrer Familien sind schließlich nicht einfach verschwunden, trotzdem merkt man, wie sehr ihre Verbindung inzwischen gewachsen ist. Ihre Dynamik gehört für mich definitiv zu den schönsten Teilen der Geschichte.

Auch der Schreibstil von Annaliese Avery hat mir wieder gefallen. Die Geschichte liest sich flüssig und ich war erstaunlich schnell wieder mittendrin. Gleichzeitig wird es diesmal stellenweise etwas düsterer und die Handlung gewinnt im Verlauf immer mehr an Spannung. Es gibt Geheimnisse, neue Gefahren und einige Entwicklungen, die mich neugierig weiterlesen ließen.

Die Mischung aus historischem Flair, Hexenmagie, Geheimnissen und Romance funktioniert für mich auch im zweiten Band wieder richtig gut. Vor allem gefällt mir, dass die magische Handlung genügend Raum bekommt und die Liebesgeschichte nicht alles andere verdrängt.

Und dann wäre da natürlich noch das Ende. Der Cliffhanger ist wirklich gemein und macht das Warten auf Band 3 nicht unbedingt leichter.

Fazit: Für mich ist "Die Novizin" eine sehr gelungene Fortsetzung, die mir sogar noch besser gefallen hat als der erste Band. Die Hexenwelt wird weiter ausgebaut, Aurelia und Jules entwickeln sich schön weiter und die Geschichte wird spannender und auch etwas düsterer. Nach diesem Ende möchte ich auf jeden Fall wissen, wie es weitergeht.