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Titel: Hearts of LUX (2). A Guide to Disaster
Autor: Bianca Wege
Ausführung: E-Book
Erschienen am: 02.11.2026
Regel Nummer 2: Finger weg vom Bruder deiner besten Freundin!
Mia kann ihr Glück kaum fassen: Sie darf als Volontärin eine Skisport-Dokumentation begleiten! Ihr absoluter Traumjob. Dass sie parallel noch ihren Job in Leipzig jonglieren muss, nimmt die chronische Ja-Sagerin in Kauf. Doch in Oberstdorf folgt der Dämpfer: Mia wird ausgerechnet dem Skifahrer Luis als Assistentin zugeteilt. Abgesehen davon, dass er der Bruder ihrer besten Freundin ist, steht eine fast-gemeinsame Nacht zwischen ihnen und Luis macht schnell klar, dass er keine Lust auf Mia hat. Aber Mia will nicht aufgeben. Um ihn für Interviews aus der Reserve zu locken, versucht sie seine Abneigung ganz nach dem Motto „Kill him with kindness“ zu zermürben. Zwischen dem verschneiten Bergpanorama, Whirlpool-Desastern und nächtlichen Trainingseinheiten beginnt das Eis zwischen ihnen zu schmelzen. Bis Mia merkt, dass Luis ein Geheimnis mit sich trägt, das eine Lawine auslösen könnte … (Textquelle: Arena Verlag)
Meine Meinung
Mia und Luis haben es mir wirklich nicht schwer gemacht, ihre Geschichte zu mögen. Schon die Ausgangssituation fand ich ziemlich unterhaltsam, denn was macht man, wenn man ausgerechnet mit dem Mann zusammenarbeiten muss, dem man eigentlich lieber aus dem Weg gehen würde? Und wenn dieser Mann dann auch noch der Bruder der besten Freundin ist, wird die Sache natürlich nicht einfacher.
In "A Guide to Disaster", dem zweiten Band der "Hearts of LUX" Reihe von Bianca Wege, begleiten wir Mia, die endlich die Chance bekommt, bei einer Skisport-Dokumentation mitzuarbeiten. Für sie ist das ein absoluter Traum, auch wenn sie dafür ihren Job in Leipzig und die Arbeit in Oberstdorf irgendwie unter einen Hut bekommen muss. Und weil Mia sowieso zu allem Ja sagt, nimmt sie auch diese zusätzliche Belastung auf sich.
Nur mit einer Sache hat sie nicht gerechnet: Sie soll ausgerechnet Luis als Assistentin begleiten. Zwischen den beiden gab es bereits eine ziemlich unangenehme Vorgeschichte, denn beinahe wäre schon einmal mehr zwischen ihnen passiert. Luis macht jedenfalls kein Geheimnis daraus, dass er auf ihre Gesellschaft gut verzichten könnte.
Ich mochte Mia von Anfang an. Sie ist herzlich, hilfsbereit und möchte am liebsten alles richtig machen. Allerdings gehört sie auch zu den Menschen, die sich selbst viel zu oft vergessen. Bei ihr hatte ich mehr als einmal das Bedürfnis zu sagen: "Mia, du darfst auch einfach mal Nein sagen!" Gerade das macht sie aber auch irgendwie menschlich. Sie hat ihre Schwächen und muss erst lernen, dass sie nicht ständig allen anderen gerecht werden muss.
Luis ist dagegen eine ganz andere Nummer. Er ist eher verschlossen, manchmal ziemlich grummelig und macht es Mia wirklich nicht leicht. Anfangs konnte ich seine abweisende Art nicht immer verstehen. Mit der Zeit wird aber deutlich, dass hinter seinem Verhalten mehr steckt, als man zunächst vermutet.
Besonders gefallen hat mir, wie Mia mit ihm umgeht. Statt sich von seiner schlechten Laune abschrecken zu lassen, bleibt sie freundlich und versucht immer wieder, ihn aus der Reserve zu locken. Das sorgt natürlich für einige lustige Situationen und kleine Wortgefechte. Ich musste beim Lesen öfter schmunzeln, gerade weil die beiden so unterschiedlich sind.
Auch das winterliche Setting hat mir richtig gut gefallen. Oberstdorf mit seinen verschneiten Bergen, die Arbeit rund um die Skisport-Dokumentation und die gemeinsamen Erlebnisse passen wunderbar zur Geschichte. Dabei fand ich es schön, dass man auch etwas von Mias Arbeitsalltag mitbekommt und sich nicht alles ausschließlich um die Liebesgeschichte dreht.
Was ich ebenfalls mochte, war die Mischung aus Humor und ernsteren Momenten. Es bleibt nicht nur bei lustigen Situationen und romantischem Knistern. Luis trägt ein Geheimnis mit sich herum, das für einiges an Spannung sorgt. Dadurch bekommt die Geschichte noch einmal eine andere Seite, ohne dass der lockere Grundton verloren geht.
Der Schreibstil von Bianca Wege ist angenehm und unkompliziert. Ich bin schnell in die Geschichte hineingekommen und konnte sie flüssig lesen. Natürlich ist bei einer solchen Romance manches vorhersehbar, aber das hat mich hier nicht weiter gestört. Viel wichtiger war mir, dass die Chemie zwischen Mia und Luis stimmt, und das war für mich definitiv der Fall.
Übrigens kann man diesen zweiten Band auch unabhängig vom ersten lesen, da Mia und Luis ihre eigene Geschichte bekommen. Trotzdem finde ich es immer schöner, eine Reihe von Anfang an kennenzulernen.
Fazit: "A Guide to Disaster" ist eine unterhaltsame Winterromance mit zwei sympathischen, sehr unterschiedlichen Hauptfiguren. Besonders Mia mit ihrer liebenswerten, manchmal etwas chaotischen Art und Luis mit seiner grummeligen Fassade haben mir gefallen. Dazu kommen viel Humor, schöne romantische Momente und ein winterliches Setting, das einfach gut zur Geschichte passt. Für mich eine gelungene Fortsetzung und ein schöner Abschluss der Dilogie.
















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