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Titel: A Pact of Polar Opposites
Autor: Mareike Allnoch
Ausführung: E-Book
Erschienen am: 09.10.2026
Liebe unter Polarlichtern
Biologie-Studentin Freya kann ihr Glück kaum fassen: Sie darf an einer Expedition in die Arktis teilnehmen! Polarlichter, Zeit für ihre Forschung - und keine Männer. Zumindest stellt Freya sich das so vor, doch dann trifft sie im Trainingscamp auf den Naturfotografen Kjell. Mit seiner gut gelaunten Art und der Kamera im Anschlag, geht er Freya gehörig auf die Nerven. Als die beiden dann auch noch nebeneinanderliegende Kabinen auf dem Forschungsschiff bekommen, ist das Chaos perfekt. Da hilft nur ein Pakt, um die langen Polarnächte - und einander - zu überleben:
1) Keine Gesangseinlagen vor 7 Uhr
2) Niemand benutzt das Shampoo des anderen
3) Hinterlasse das Bad wie ein Mensch, nicht wie ein Hund
4) Wir verlieben uns auf gar keinen Fall (Textquelle: Moon Notes Verlag)
Meine Meinung
Eine Liebesgeschichte, die während einer Expedition in die Arktis spielt? Das fand ich schon mal ziemlich interessant, denn so ein Setting hat man bei Liebesromanen nun wirklich nicht alle Tage. Und ich muss sagen, "A Pact of Polar Opposites" hat mir richtig schöne Lesestunden beschert.
Freya studiert Biologie und darf an einer Forschungsexpedition in die Arktis teilnehmen. Für sie ist das eine tolle Gelegenheit, sich endlich intensiv mit ihrer Forschung zu beschäftigen. Auf Männer hat sie dabei allerdings überhaupt keine Lust. Sie möchte einfach ihre Ruhe haben und sich auf das konzentrieren, weshalb sie überhaupt dort ist.
Tja, und dann kommt Kjell.
Der Naturfotograf ist ständig gut gelaunt, hat seine Kamera immer griffbereit und geht Freya damit ziemlich schnell auf die Nerven. Dass die beiden später auf dem Forschungsschiff auch noch Kabinen direkt nebeneinander bekommen, macht die Sache natürlich nicht besser. Also muss eine Lösung her und die beiden stellen kurzerhand ein paar Regeln auf. Besonders die letzte hat mich direkt schmunzeln lassen: Sie werden sich auf gar keinen Fall ineinander verlieben. Na, wenn das mal gut geht.
Ich mochte Freya und Kjell wirklich gerne, gerade weil sie so unterschiedlich sind. Freya ist eher die Grummelige von beiden, während Kjell mit seiner fröhlichen Art gefühlt immer gute Laune verbreitet. Da sind kleine Reibereien natürlich vorprogrammiert. Ihre Gespräche und die gegenseitigen Sticheleien fand ich oft ziemlich amüsant. Gleichzeitig merkt man mit der Zeit, dass hinter den beiden mehr steckt als nur diese unterschiedlichen Charaktereigenschaften.
Was mir besonders gefallen hat, war die Entwicklung zwischen ihnen. Die Gefühle entstehen nicht von heute auf morgen und es geht auch nicht ausschließlich um die Liebesgeschichte. Beide haben ihre eigenen Themen, mit denen sie sich beschäftigen, und gerade das macht sie für mich sympathisch. Ich fand es schön, wie sich aus dem anfänglichen Genervtsein langsam etwas anderes entwickelt.
Ein großes Plus war für mich aber tatsächlich die Arktis. Ich fand es spannend, etwas über Freyas Forschungsarbeit und den Alltag auf dem Schiff zu erfahren. Dadurch hatte die Geschichte für mich noch einmal einen ganz anderen Reiz. Und dann natürlich diese Vorstellung von den eisigen Landschaften und den Polarlichtern. Da bekommt man beim Lesen fast selbst Lust, so eine Reise einmal zu erleben. Wobei ich auf die eisigen Temperaturen wahrscheinlich gut verzichten könnte.
Der Schreibstil von Mareike Allnoch liest sich angenehm locker. Ich bin schnell in die Geschichte hineingekommen und mochte besonders, dass es immer wieder etwas zu lachen gibt, ohne dass die gefühlvollen Momente zu kurz kommen.
Natürlich weiß man bei so einer Geschichte ungefähr, wohin die Reise zwischen Freya und Kjell gehen wird. Aber ganz ehrlich, das erwarte ich bei einer solchen Romance auch gar nicht anders. Mir kommt es viel mehr darauf an, ob ich die beiden gerne begleite und ob die Geschichte Spaß macht. Und das hat sie auf jeden Fall.
Fazit: Mir hat "A Pact of Polar Opposites" wirklich gut gefallen. Freya und Kjell sind ein sympathisches, ziemlich gegensätzliches Paar und gerade ihre kleinen Wortgefechte haben mir viel Spaß gemacht. Dazu kommt mit der Arktis ein Schauplatz, der einfach mal etwas anderes ist. Eine humorvolle, romantische Geschichte, die sich wunderbar weglesen lässt und bei der ich zwischendurch immer wieder schmunzeln musste.

