Buchvorstellung - Sakura von Kim Kestner

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Titel: Sakura
Autor: Kim Kestner
Ausführung: Gebundene Ausgabe,  408 Seiten
Verlag: Arena Verlag
Erschienen am: 06.06.2017
Preis: 16,99 €


Sakura von Kim Kestner
 

Inhalt

Es ist die einzige Chance, die sie je haben wird: Als der Kaiser zur „Blüte“ aufruft, weiß Juri, was sie zu tun hat. Aber das Auswahlverfahren, bei dem am Ende nur die Vollkommenen einen Platz an der Oberfläche erhalten, ist hart und unbarmherzig - und Juri nicht makellos genug, um daran teilzunehmen. Trotzdem kann sie nichts davon abhalten. Die dunkle Höhle, in der sie ihr ganzes Leben verbringen musste, will sie um jeden Preis verlassen. Verkleidet als Junge, schmuggelt sie sich unter die Probanden. Doch ausgerechnet der Sohn des Kaisers wird auf sie aufmerksam. Hat er Juris Tarnung durchschaut? Oder spielt auch der Prinz ein doppeltes Spiel?

Meine Meinung

Das Cover von 'Sakura" ist mir direkt ins Auge gesprungen und hat mich von der Gestaltung her sehr neugierig auf das Buch gemacht.

Die Dystopie handelt von dem Mädchen Juri, die in der untersten Ebene eines großen Höhlen- und Kastensystems lebt. Hier herrschen grausamen Sitten der Tod, Gewalt und Hunger stehen hier an der Tagesordnung.

Juri hat noch niemals die Sonne gesehen und leidet dazu noch an Hungernot. Die meisten Menschen, die in der Ebene leben werden nicht alt, denn sie sterben oft recht früh an der Knochenfresserkrankheit, vor der auch Juri große Angst hat.

Ihre hübsche Freundin Rebecca erhält eines Tages eine Karte zur 'Blüte des Kaisers'. Durch die Karte hat man die Chance, wenn man die verschiedensten Prüfungen meistert, als Vollkommen auserwählt zu werden und kann somit an der Oberfläche leben. Da Juri nicht so hübsch wie Rebecca ist, erhält sie leider keine. Doch Rebecca kann eine Karte für sie entwenden, jedoch gilt diese nur wenn Jui als Junge an diesem Wettstreit teilnimmt.

Juri bleibt nicht viel Zeit zum überlegen, ob Sie sich als Junge ausgibt und die Herausforderung annimmt, denn das ist ihre einzige Chance der Knochenfresserkrankheit zu entrinnen und dazu endlich einmal die Sonne zu sehen. So schneidet sie sich ihr schönes blondes Haar ab und nimmt am Wettstreit teil. Ob sie je die Sonnen sehen wird?

Mehr möchte ich gar nicht vom Inhalt verraten, denn das neue Buch von Kim Kestner ist unheimlich fesselnd und mitreißend geschrieben. Die Autorin beschreibt die Szenerie sehr bildlich und auch oftmals sehr grausam und unmenschlich. Man kann sich dadurch sehr gut in diese Welt hinein versetzen. Die Charaktere sind alle klasse dargestellt und wirken dazu sehr authentisch.

Fazit

Sakura ist eine tolle, wenn auch sehr düstere Dystopie und dadurch nicht das typische Jugendbuch. Die Geschichte konnte mich überzeugen und von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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